Allfred Bradler und die Morgenstern-Stiftung.
Anlässlich der Gründung der Morgenstern-Stiftung in Berlin ist Alfred Bradler eingeladen.

Am 21. November 2009 zeigt Alfred Bradler Fotografien zu seinem Thema "verBindungen" im Grand Hyatt Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 2, anlässlich der Gründung der Morgenstern-Stiftung.

Aus organisatorischen Gründen verschoben auf Mai 2010.
Das genaue Datum wird rechtzeitig mitgeteilt.

Das Ziel der Morgenstern-Stiftung:
Mit Hilfe eines Teiles des Erlöses aus dem Verkauf von Werken aktiver Künstler in Not geratene Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen. 2010 wird, nach der Gründung der Morgenstern-Stiftung, die Galerie Morgenstern in Berlin eröffnet.

Heidi Müller schreibt im Morgenstern-Journal:

"Alfred Bradler - seine lebensbejahende Energie scheint unbegrenzt. Und wenn wir die Arbeit eines Künstlers so definieren, dass er etwas sichtbar macht, dann ist das Werk des Alfred Bradler nicht zu übersehen. Zum Beispiel Thema SAPRI - die Skulptur. Die größte ist neun Meter hoch und steht in München Freising, die kleinste ist 3,5 Millimeter und verziert so manches Ohrläppchen. SAPRI sind, wie ihr Erschaffer, an Charme, Humor und Lebenslust kaum zu überbieten. SAPRI tummeln sich schon seit Jahren auf den Leinwänden von Alfred Bradler. Sie waren schon immer frech, frivol und ständig in Bewegung. Aber sie haben sich verändert, sind aus der Leinwand herausgetreten und zu Skulpturen geworden.
Wie die eigens für den Berliner Kunstsalon 2009 geschaffene, 3 Meter hohe, leuchtend rote SAPRI-Skulptur "Berlin".

SAPRI-Skulptur Berlin
SAPRI-Skulptur „Berlin“

Der Maler und Skulpteur aus Ulm vibriert vor Tatendrang. "Ich kann nicht anders. Mich bewegt einfach viel."  Die pure Hingabe an das Leben zeigt sich auch in Alfred Bradlers Kunstaktionen. Bei seinem Landart-Projekt "Steine/verBindungen" macht der Künstler Alfred Bradler mit einem roten Kunstfaserband Natur sichtbar.
verBindung Engadin Furtschellas
„verBindung" Engadin Furtschellas

verBindung Zypern
„verBindung" Zypern

Er arbeitet damit in den Bergen Mallorcas, in den Dolomiten, in der Schweiz im Oberengadin und auf Zypern. Immer den sensiblen Umgang mit der Natur berücksichtigend, lässt er erkennen, wie Schöpfung lebt. Die während dieser Aktionen zur Dokumentation entstandenen Fotos, haben sich längst als Kunstwerke verselbstständigt. Es entstand die Fotoserie "verBindungen". Auf dieser Basis entwickelten sich Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen.

verBindung Mallorca
„verBindung" Mallorca

Um Natur geht es auch bei seinen "Landschaften", wobei er Eindrücke, die Natur auf ihn gemacht hat, wiedergibt.

verBindung Engadin Forno
„verBindung" Engadin Forno

Alfred Bradler bildet die Landschaften nicht ab, er charakterisiert sie. Die Summe seiner Empfindungen, seiner Erlebnisse und seiner Eindrücke verwandelt er aus der Erinnerung heraus zu lebendigen Bilder. " Bei einer Ausstellung im Oberengadin haben Bergführer mir auf den Kopf zu gesagt, welche Situationen ich mit meinen Bildern eingefangen habe. Sie haben das Wesen der Berge, das ich gespürt habe, wiedererkannt."

verBindung Engadin Lejins
„verBindung" Engadin Lejins

Eine weitere Facette seines Schaffens ist die Serie "be alive". Diese Bilder faszinieren durch ihre Symbiose von Kunst und Medizin. "Ich war bei mehreren Operationen dabei und habe mich mit der Atmosphäre, den Hoffnungen und Enttäuschungen aller Betroffenen auseinandergesetzt". Chirurgie, primär minimalinvasive Chirurgie als Therapie. In bewegenden Bildern macht Alfred Bradler das fein strukturierte Geflecht der Beziehungen zwischen Patient und Arzt sichtbar.

be alive
„be alive"

Ein reiches Werk, dessen Anerkennung durch die Aufnahme in private und öffentliche Sammlungen und mit zahlreichen Ausstellungen in Museen und Galerien im In- und Ausland bestätigt wird."